Nach einer ruhigen und letzten Nacht in La Roche Bernard überlegen wir uns beim Frühstück die Route der Heimreise. Die Entscheidung fällt auf Redon und nicht auf das mit einem Umweg verbundene Josseline. Fix eingeplant haben wir die neolithische Stätte Roche aux Fees. Wo werden wir übernachten, Châteaubourg oder Châteaugiron?
Wir starten in Richtung Osten und erreichen Redon schon nach 30‘. Die Stadt liegt am Schnittpunkt des Flusses Vilaine und dem Nante-Brest-Kanal. Der bereits im Jahr 1842 eröffnete Kanal verbindet die Städte Nante und Brest, ist knapp 400 km lang und wird auch als Hausbootroute verwendet.
An der Bahnlinie in unmittelbarer Nähe zur Altstadt finden wir einen guten Parkplatz. Die Stadt selbst bietet, außer einigen alten Fachwerkhäusern, nicht all Zuviel und hat dennoch seinen Charme. In der Hauptstraße trinken wir Kaffe und kehren nach einer Stippvisite des Klosters (wird gerade renoviert) zum Womo zurück.
Weiter entlang der Vilaine und durch herbstlich gefärbte Landschaft gelangen wir zum größten Steingrab aus dem Neolithikum in der Bretagne. Die Stätte ist frei zugänglich und das große Grab versteckt zwischen mächtigen Bäumen. Es beeindruckt uns enorm, wie Menschen vor 5000 Jahren diese riesigen Bauten errichten konnten.
Es ist noch früh, deshalb entscheiden wir doch weiter Richtung Osten zu fahren und möchten in Laval übernachten. Die Stadt liegt bereits in der Normandie. Wir parken vor einer großen Veranstaltungshalle. Es ist anders als auf dem Land oder kleinen Städten. Laval ist bei weitem keine Großstadt, wirkt aber auf uns nicht so sympathisch. Vielleicht sind wir auch schon Reisemüde oder im Heimreisefieber.
Laval ist aber zweifellos sehr schön. Fachwerkhäuser, altes und neues Schloss und schöne Gassen und Plätze. Zudem finden wir auch kein Restaurant das uns gefällt bzw. Geöffnet hat.
Wir versuchen es außerhalb in Change. Auch hier finden wir leider kein Restaurant. Wir fahren zum Marché Supermarkt, kaufen ein und suchen einen Stellplatz für die Nacht.
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