Wir verlassen unseren einfachen Stellplatz in Concarneau gleich nach dem Frühstück in Richtung Süden. Einen Stopp zur Stadtbesichtigung legen wir in Quimperle ein. Eine kleine aber sehr schöne Stadt am Zusammenfluss von Isole und Elle. In der Oberstadt verzichten wir auf die Besichtigung der Kirche Notre Dame de l´Assomption wegen einer Begräbnismesse und wandern die steile Straße wieder hinunter in die Altstadt.
Die Kirche wurde im 11/12 Jhdt nach dem Plan der Heiligen Kreuz Kirche in Jerusalem erbaut. Sie ist eine der schönsten romanischen Bauwerke der Bretagne. Wir lauschen dem Gesang der in der ganzen Kirche deutlich zu hören ist. Dabei singen aber nur vier Kirchgänger in einer der Apsiden.
Nach einer Kaffeepause in einem netten Lokal setzen wir unsere Reise fort. Wir verlassen nun Finistere „Das Ende der Welt“ und sind jetzt im Department Morbihan.
Wir tauchen nun ein in die Welt des Neolithikum, die Jungsteinzeit. Die Menschen die vor 4000 bis 6500 Jahren in der heutigen Bretagne lebten, errichten Denkmäler aus Granitblöcken und Gräber aus riesigen Steinaufschichtungen. Auf dem Weg zum ausgewählten Campingplatz besichtigen wir die Steinreihen Alignements de Kerzerho.
Bei der Besichtigung der imposanten Megalithen, ahnen wir noch nicht, dass unser ausgesuchter Campingplatz bereits geschlossen hat.
Auch ein zweiter Versuch scheitert. In Carnac ist schon Saisonschluss, zumindest bei den Campingplätzen. Am 2. Platz ist die Rezeption noch besetzt und die freundliche Damen empfiehlt uns das Tourismusbüro in Carnac. Es ist nicht weit entfernt. Auch hier werden wir wieder sehr höflich und hilfsbereit behandelt. Die Bretonen sind ausgesprochen freundlich. Großes Lob an die Menschen hier in der Bretagne. Nach mehreren Telefonaten kann uns die Dame einen Platz in Trinidad sur Mer, keine 10 km entfernt ausfindig machen. Der hat zwar auch schon geschlossen, aber wir dürfen hier zwei Nächte stehen. Juhu!
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